Antrag auf Notbetreuung

29.12.2020

Gemäß der Dritten Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg (3. SARS-CoV-2-EindV) in der Änderung vom 18.12.2020 ist ab dem 4. Januar 2021 der Präsenzunterricht an Grundschulen und die Hortbetreuung für Grundschulkinder untersagt.

Die Notbetreuung wird in beiden Einrichtungen für folgende anspruchsberechtigten Gruppen von Kindern organisiert.

- Kinder, die aus Gründen der Wahrung des Kindeswohls zu betreuen sind

- Kinder, deren Personensorgeberechtigte in kritischen Infrastrukturbereichen beschäftigt sind, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann

oder

- schulpflichtige Kinder der 5. und 6. Schuljahrgangsstufe, wenn mindestens ein Personensorgeberechtigter im stationären und ambulanten medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig ist.

Grundsätzlich gilt, dass die häusliche Betreuung absoluten Vorrang hat.

Die Entscheidung über die Notbetreuung in der Schule und im Hort trifft grundsätzlich der Landkreis Uckermark. Gemeinden können im Auftrag diese Entscheidung treffen. Bitte fragen Sie in Ihrer Schule und/ oder im Hort nach, ob der Antrag dort eingereicht werden kann.

Für die Personensorgeberechtigten, die eine Notbetreuung benötigen, heißt das:

  1. Sie stellen einen Antrag auf Notbetreuung und geben diesen in der Schule bzw. in der Horteinrichtung ab. Öffentliche Träger von Horten und Schulen können selbst entscheiden, ob Ihr Kind in die Notbetreuung aufgenommen wird.Alle anderen Träger leiten den Antrag an den Landkreis weiter. Alternativ kann der Antrag direkt zum Landkreis geschickt werden per E-Mail.
  2. Sollte ein öffentlicher Träger die Notbetreuung ablehnen, entscheidet der Landkreis Uckermark abschließend hierüber (per Mail an: "> )

Quelle: Landkreis Uckermark

 

https://www.uckermark.de/index.phtml?La=1&mNavID=1897.1&object=tx,2203.764.1&kat=&kuo=2&sub=0